Indien
Teil 2 – Kashmir
Zu
Anfang sind die Strassen besser als gedacht und wir komme gut voran. Die Jammu
Kashmir Region ist ganz anders als das Indien, das wir kennen, sehr entspannt.
Wir schlafen in nem Forestpark - schön, aber mit Regen, kommt uns irgendwie
vertraut vor.
Dann
haben wir mal wieder Pech - auf der Strasse nach Srinagar (das ist das mit dem
See, den Bergen und den Hausbooten) kommt uns in der Kurve ein Einheimischer
entgegen und rauscht frontal in unsere Vorderseite. Reifen platt, Spurstange
und der vordere Querlenker sind verbogen, leichter Blechschaden. Nach ner
Kurzreparatur fährt die Kiste wieder halbwegs gerade und wir landen mal wieder
in einem Polizeihof. Dass der andere Schuld ist, ist klar. Die Polizei erklärt
uns: Wir haben jetzt 2 Möglichkeiten: entweder wir ziehen vor Gericht und beide
Fahrzeuge werden bis zur Verhandlung eingezogen (nicht witzig!!), oder wir
einigen uns mit dem Gegner. Der ist arm, hat keine Versicherung, ihm gehört
nicht mal das Auto. Am Ende kriegen wir vom Besitzer des Fahrzeugs 60 Euro, das
wars. Die Polizei ist sehr nett, wir
werden zu einem Polizeiresthouse gebracht und bekommen dort ein kleines
Häuschen, Essen, Frühstück und Hilfe bei der Reparatur. Nachdem wir kurz
dachten, die Reise sei hier zu Ende, geht’s doch wieder weiter.
Irgendwie
ist es zur Zeit so, dass wir wunderbare Begegnungen haben und ganz viel
Unterstützung bekommen. Blöd, dass das immer dann der Fall ist, wenns mal
wieder nicht rund läuft.
Am
nächsten Tag fährt das Monster wieder und wir schaffen es bis Srinagar. Das
Hausboot ist super, der See und die Aussicht wunderbar und wir erholen uns
erstmal von dem Schock. Die nächsten Tage erkunden wir die Umgebung, wandern zu
nem Tempel, machen ne Bootstour. Wir ziehen um zum Hotel Swiss, bei dem wir im
Parkplatz campen können. Der Besitzer hat uns ne Adresse, wo wir unsere
Karosserie ausdellen lassen können. Jetzt sieht er schon wieder ganz gut aus
und den Reifen bekommen wir wahrscheinlich in Chandigarh. Alles wieder recht
gut.
Da
der Rotangpass noch 10-14 Tage zu ist, können wir nur in RT Leh fahren und dann
wieder umdrehen. Erste Station dorthin ist Sonemarg. Auf 2700m ist es
eigentlich recht warm, nur nachts geht es auf die Null Grad zu. Standheizung
tut und wir schlafen super. Hier hats schneebedeckte Berge und wir machen die
obligatorische Wanderung zum Gletscher. Es ist so ruhig und schön, dass wir 2
Nächte bleiben. Die Strasse nach Leh ist nach frischem Schneefall auch wieder
gesperrt und so entscheiden wir uns umzudrehen. Die Lehr – Ladakh –
Rotangpassrunde muss warten und macht definitiv im Sommer mehr Sinn.
Jetzt
geht’s RT Süden und nach Nepal. Es bleibt spannend.
Lg
an euch alle. Wenn ihr Zeit und Lust habt freuen wir uns auch über Infos von zu
Hause.
Nomaden beim Umzug
der Unfall
die Hausboote am Dalsee bei Srinagar
eine Moschee - wunderschöner Holzbau
das Gerüst am Minarette
Workshop
ein echter Künstler - die Form ist fast wie zuvor
Bootstour auf dem Dalsee und seinen Kanälen
der Gletscher in Sonemarg (RT Leh) auf 2700m Höhe
viele Inder kennen keinen Schnee - hier im Urlaub beim Rodeln
















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