Nach nur 41/2 Stunden Flug sind wir in Bangkok, der nächsten Großstadt mit Lärm, Hektik, Tourichaos. Wir hatten schon vorher beschlossen nur einen Tag zu bleiben und gleich die Weiterfahrt zu planen. Wir wollen auf ne Insel, nicht so touristisch wie Phuket oder Koh Samui, aber auch nicht so winzig, wie Koh Wai, denn wir wollen ja auch was unternehmen. So fällt die Wahl auf Koh Chang und schon am nächsten Abend sind wir dort. Unser Bungalow am Meer, ein Traum! Malerisch, wie in einem Reiseprospekt steht unsere Hütte auf Stelzen direkt am Strand, Balkon mit Blick aufs Meer incl. Sonnenuntergang. Nach 2 Tagen genießen werden wir aber wieder unruhig, wir wollen die Insel erkunden. So leihen wir zwei Roller (Didi murrt die ganze Zeit, daß keine Motorräder verfügbar sind) und machen uns auf auf die Ringroad, um die Insel zu umrunden. Keine 10 km später lieg ich schon auf dem Asphalt! Warum: keine Ahnung! Ich hab nicht stark gebremst, war nicht schnell aber das Vorderrad machte klapp und schon lag ich da. Echt bitter, hatte ich doch als erfahrene Motorradfahrerin gedacht, mir würde das nicht passieren! Aber zum Glück ist es nicht schlimm, wenn man von dem tellergroßen, farbenreichen blauen Fleck auf meinem Oberschenkel absieht. Die Woche auf Koh Chang geht schnell rum, wir machen noch ne Schnorcheltour, besuchen Wasserfälle, leihen weitere Tage Roller aus und erkunden verschiedene Strände.
Ein besonderer Tag war noch unser Besuch bei Lisa. Sie arbeitet als Tierärztin in einer Tierauffangstation. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen und eine Spende dalassen, weil sie uns geholfen hat, als wir ein kleines Babykätzchen gefunden haben. Sie hat uns jedoch sofort dabehalten „gut daß ihr da seid, ihr habt doch sicher etwas Zeit“. So hat Didi sämtliche Türschlösser repariert, wir haben Ställe und Katzenklos geputzt, Wasser aufgefüllt, beim Hundefußverbandswechsel geholfen, usw. Der Tag ging rum wie im Flug, alle Achtung, was diese Frau dort alleine leistet, fast rund um die Uhr.
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