Samstag, 18. August 2018

14 - Mongolei - Freiheit und Natur pur



Mongolei - Freiheit und Natur pur.

Unglaublich - wir haben es wieder mal geschafft. Mongolei war unser Ziel und jetzt sind wir da. Ein paar Mal dachten wir schon, es geht nicht weiter - vor allem nach dem Unfall - und dann geht's doch.

Wir kommen an und schon kurz nach der Grenze ist die Landschaft wunderschön – hügelig, einsam, mit Flüssen und Seen. Nachtplätze ohne Ende.

Zuerst geht’s durchs Altaigebirge. Schnell ist die Teerstraße zu Ende und wir kommen sehr langsam voran. Da unsere Reisepartner sich in 4 Wochen via Russland auf den Heimweg machen möchten, merken wir schnell, dass wir uns entscheiden müssen, was wir in diesem Jahr machen – das Land ist riesig und 4 - 6 Wochen keine Zeit.

Also Altaigebirge – dort nehmen wir auch das bekannte Nadamfest mit. Ringen, Reiten und Bogenschießen sind die Disziplinen des Festes. In Khofd sehen wir die Eröffnungsfeier und dann können wir uns über die Ringer amüsieren (in der ersten Runde immer ein Ringer mit Sumofigur gegen einen Militär mit Spargelfigur??!) und die Bogenschützen bestaunen. Echt was los da und wir stehen für die Nacht zwischen all den Jurten der Einheimischen.

Dann das Mongul-Els-Gebiet, in dem es Seen und Dünen gibt – geniale Kombination, hier wollen wir auf alle Fälle nochmals hin.

Spannend ist, dass es hier viele Minidörfer gibt. Auch wenn dort nur eine Handvoll Menschen leben, gibt es garantiert 3-4 Läden und 1-2 Restaurants. Und ein Wasserhaus in dem man Trinkwasser bekommt – wenn der Wassermann mit dem Schlüssel gerade vor Ort ist.

Jetzt geht's Richtung Gobi - wir sind alle schon sehr gespannt.

Kohlelaster auf dem Weg nach China

Natur pur

Nachtplatz

Spannende Brücken

Tankstelle im Altaigebirge

Nomaden in der Jurte - wie das Leben wohl im Winter ist??

meist sind wir ganz alleine

...bis auf wenige Nomaden und riesige Viehherden

eine Jurte wiegt ca 300 kg und wird von einer Familie in ca 1h aufgebaut


Eröffnungsfeier beim Nadamfest in Khofd


die Ringer machen sich bereit

die Bogenschützen müssen entfernte Sandbälle treffen

das buddhistische Steinmal soll für eine sichere Reise sorgen, man soll es umrunden und kann ein Opfer ablegen - ne alte Tasse, ne Flasche Wodka (mindestens halb leer natürlich) oder sonstigen beliebigen Krimskrams

Abendstimmung am See im Mogul-Els-Gebiet

buddhistischer Tempel auf mongolisch


diese Brücke war uns dann doch zu spannend - wir haben umgedreht

Seen und Dünen

Mittagszeit im Ort

unser Restaurant - wir mussten erst die Besitzer finden, dann war Stromausfall - dann bekamen wir aber doch unser Mittagessen

und abends klettern wir fast immer auf den höchsten Punkt in der Umgebung

der kleine See in den Dünen erinnert uns an den Um el Ma in Libyen

hierher wollen wir noch einmal
























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