Sonntag, 24. Oktober 2010

10. Just arrived in India (24.10.10-14.11.10)

Auf ins Chaos – oder die Entdeckung der Langsamkeit
Wie ist Indien?
Schwer zu beschreiben. Es ist total voll, immer extrem laut, überall chaotisch und nichts geht voran. Der Verkehr ist die absolute Hölle! Im Norden sind die Strassen nicht nur schlecht, sondern auch immer einspurig. Laster und Busse kommen dir ohne zu bremsen in (indischer) Höchstgeschwindigkeit entgegen und wir sind uns sicher – niemals würden wir uns in einen indischen Bus setzen. Dann gibt es da noch die Fahrradrikschas, die Fußgänger, die Motorrikschas, die Traktoren, die Mopeds,…, und an einer Seite der Strasse meist der Abgrund. Ortsdurchfahrten, die eigentlich zu schmal sind für unser Auto, dann kommt der Gegenverkehrlaster. Ihr merkt schon, anstrengend!! Und sehr sehr langsam, weil du immer auf 0 runterbremsen musst. Ein Schnitt von 20 – 30 km/h ist nicht zu toppen. Und die Hupen – eigentlich müssen alle Inder taub sein!

Und dann die Leute: drängeln, schieben, schauen schon morgens beim Zähneputzen zu und auch sonst bei allem, was du so machst! Nicht unfreundlich, aber na ja. 

Die Landschaft des Nordens ist gigantisch! Die Himalayaberge schneebedeckt in Sichtweite, Pässe höher als 3000 Meter. Für die große Himalayarundfahrt mit einem Pass höher als 5600 Meter waren wir leider schon zu spät. Dafür sind wir mit Urs Tandemgleitschirm geflogen, waren über 3500 Meter hoch uns hatten die Riesen schneebedeckt in Sichtweite.

Ein Tag im Ashram und immer noch keine Erleuchtung in Sicht
Wir haben in Chandighar da einen Inder getroffen, der unser Auto mochte, ein Hotelbesitzer war und uns zum besten indischen Frühstück eingeladen hat und uns überzeugte, an den Ganges in einen ruhigen Ashram zu fahren, bevor es weiter nach Delhi geht. Wir ersparen euch die Details, jedenfalls sind wir mit einem Auto voller Süßigkeiten (weil es war Diwalifest) zum Guru Swami G.! in den Ashram gefahren. Interessante Erfahrung. Die Ruhe war wunderbar – die Atmosphäre etwas schräg – und die Erleuchtung – noch nicht gekommen. Dazu hätten wir wohl noch bleiben müssen – oder wir sind dafür nicht zu gebrauchen?? Weiter in dem Hippie-Touri-Ort Rishikech am Ganges waren dann die ganzen Touris, die erleuchtet mit ihren Jogamatten durch den Ort geschwebt sind. Dort war es dennoch – oder gerade deswegen - superschön. Tolle Kneipen und Cafes mit Blick auf den Ganges. Abends die Einheimischen, die ihre Kerzenschiffe auf dem Fluss schwimmen lassen, sehr sehr atmosphärisch. Da wurden wir auch langsam warm mit Indien.

Das Essen in Indien ist der Hammer. So unglaublich lecker, dass wir entgegen unseren eigentlichen Plänen ständig essen gehen – und meine gesundheitlichen Aussetzer halten sich nach wie vor in Grenzen.

Dann doch noch in Delhi angekommen – haben wir tatsächlich 2 Overlander getroffen, Deutsche und Schweizer. Mit deren Stellplatztipps und denen von Urs sind wir jetzt für die restliche Indienzeit gerüstet. Und wir haben es geschafft eine Ausnahmegenehmigung für Nepal zu bekommen und uns entschlossen, 2 Wochen Ruhe zu genießen, bevor es nach Indien zurückgeht.

Falls das Ganze etwas wirr, unlogisch und durcheinander klingt – das ist Indien!! Faszinierend und schrecklich, wunderschön und dreckig, …
Der nächste Bericht kommt dann aus Nepal.
Lg

Heidi

Amritsa, der goldene Sikh-Tempel

Gebetsmühlen

die Himalayaberge ganz nah

Who's first?

Meet Urs in Bir (India)

Who knows what that means

Lecker!!!!

Wo ist das "G"?

Himalaya zum Greifen nah


It is all rubbish - recycling Kunst im Rockgarden

Coole 70er Jahre Architektur (Didi's faivorit)

Laß mich dein Fahrer sein

Warten auf die Erleuchtung im Ashram (Omm)

The Mother und der Yogimeister

Wer sagt, daß Indien schmutzig ist!

Da kriegt jeder Hippie feuchte Augen und wir lecker Essen

Welche von den 1,3 Millionen Göttern war das nochmal?

Risikesh at night (Yogi place am Ganges)


Allabendliche Zeremonie am Ganges in Haritwar (Laß deine Träume einfach schwimmen)

Und wieder ein Kamelbild

Its not the Taj Mahal and not Photoshop


Der Beweis, es gibt noch mehr so Verrückte wie uns (Camping im Nehru Park in Delhi)

Einer geht noch!

Ölwechsel am Rande der Straße (was für ein Land in dem Castrolöl und Budweiserbier zur 1. Wahl wird)


















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