Donnerstag, 22. Juli 2010

4. Letzte Tage in Syrien und Jordanien (22.07 - 08.08.10)


Letzte Tage Syrien

Und nochmals alte Stadt und alte Steine!! Von Palmyra ging es über die Hauptstadt Damaskus noch über Bosra, wo eines der besterhaltensden freistehenden Amphitheater zu sehen ist. Schade, dass dort so gar nichts los ist, Aufführungen und Konzerte darin wären sicher spektakulär.

Jordanien

Hat man sich erst wieder an die 1-3 stündigen Grenzformalitäten gewöhnt, ist es alles wieder ganz entspannt. Stempel hier, Zettel zum Ausfüllen dort, mindestens 4-5 Anlaufstellen und schon ist man drin im Land. Keine Rede davon, dass man eigentlich mit Dieselfahrzeugen nicht nach Jordanien darf, usw.

Campingplätze gibt es hier noch weniger als in Syrien, was uns nur kurz Kopfzerbrechen bereitet hat. Syrier und Jordanier ziehen an den Wochenenden gerne umher und an jedem schönen Picknickplatz werden Decken ausgebreitet und die Großfamilie legt sich schlafen. So sind wir auch dazu übergegangen, uns schöne ruhige Plätze außerhalb von Ortschaften zu suchen (möglichst über 500 m hoch, dann klappt das auch den Schlaftemperaturen) und dort unser Nachtlager aufzuschlagen.

Unser Auto hat hier ganz schön zu schnaufen! Die straßen in Jordanien gehen entweder senkrecht bergauf oder bergab! 600 – 1000 Höhenmeter in wenigen Kilometern mit über 10-prozentiger Steigung, das kann schon mehrfach täglich vorkommen.

Die Entfernungen sind hier alle überschaubar und wir haben auf gemütliche Tagesetappen von um die 100 km runtergeschaltet. Und das Land bietet mehr als nur alte Steine!!
Wunderschöne Nationalparks, die erwandert werden können, oder in denen man Flussbetten zu einem Wasserfall entlangläuft und dabei bis zum Bauchnabel im Wasser steckt.

Baden im Toten und im Roten Meer, wobei im Toten Meer die Wassertemperatur kaum von der Umgebungstemperatur zu unterscheiden ist und das Rote Meer zwar tolle Schnorchelmöglichkeiten und Abkühlung bietet, die Umgebung sich jedoch auf gemütliche 46 Grad tagsüber und 35 Grad nachts erhitzt, dass wir die Meere jeweils nur kurz besucht haben.

Zudem gibt es natürlich im Land des Jordans reichlich christliche Geschichte und endlich Wüste. In und auch um das Wadi Rum haben wir endlich Sand unter die Räder bekommen. Mit ein paar GPS-Punkten ausgerüstet, kann man die bekannten überlaufenen Touristentouren durch viele weitere Touren ergänzen. Wir haben superschöne Nachtplätze gefunden und uns schwer von dem Gebiet getrennt.

Dass wir uns auch in Petra 2 Tage die Füße platt gelaufen haben ist ja Pflicht und der Ort ist es trotz der Touristenmasse auch wert.

Gerade sind wir an einer christlichen Schule in Amman, die uns Campingmöglichkeiten bietet. Von dort geht es in den Norden, wir wollen nochmals den mickrigen Jordan entlang und einen Blick auf den See Genezareth und die Golanhöhen richten, bevor es zurück nach Syrien geht.

Ägypten fällt aus!!

Wie schon im letzten mail erwähnt, haben wir wegen der momentanen Temperaturen, aber auch wegen der Reiseberichte, die alles andere als erbaulich waren, diesen Reiseteil auf ein anderes Mal verschoben. Wir haben kein Interesse, die ganze Zeit nur mit Maschinenpistolenbewachung unterwegs zu sein. Zudem sind die schönsten Strecken, die Oasen der libyschen und der weißen Wüste, zur Zeit wohl ganz verboten.

Free fall to dead sea

Er ist so leicht, er schwimmt sogar im toten Meer
Wadi Mujib, natural shower
Dana natur reserve
Petra, ein muß für jeden Jordanienreisenden
Und nochmal Petra, da rauchen die Socken
Wadi Rum, endlich Sand, Kamele und Wüste
In und um Wadi Rum
Und weil es so schön war, noch n Bild
Aqaba, große Hitze, tolles Meer und bomben Stimmung
Museum Amman, älteste bekannte Menschenstatue (6000 v.C.)
Blick auf den See Genezareth und die Golanhöhen

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