Samstag, 19. Mai 2018

10 - Nepal - von 300 Höhenmeter bis auf 3800 Hm


Nepal – Teil 1



Der kleine Grenzübergang ist prima – alles geht flott. Hier gibt es kaum Touristen und bei einer Farm stehen wir 2 Tage um uns wie immer zu sortieren – Geld tauschen, Simkarte kaufen, tanken, einkaufen,… Wir sind im nepalischen Tiefland, es ist feucht und so heiss, dass wir uns entschließen den Nationalpark mit den Tigern auszulassen, seeehr schade.

Wir versuchen eine Bergstrecke nach Pokhara zu fahren, die sich allerdings als so zeitintensiv erweist, dass wir umdrehen und den Hauptweg nehmen.

In Pokhara treffen wir nach fast 4 Wochen wieder mit den anderen zusammen. Tourigegend - alles da was man so braucht, tolle Läden, Kneipen, lecker essen,.. Wir leihen Fahrräder für ne Mountainbiketour.

Der Unimog hat Probleme mit einem Vorgelege, das aus D. kommen muss und hängt schon ne Weile dort fest. Mittlerweile ist es eingebaut und er fährt wieder. Unser Monster läuft, aber wir bräuchten weiterhin 2 neue Ersatzreifen. Wie es aussieht werden wir die in Lhasa bekommen - aber ganz sicher sind wir erst, wenn wir sie sehen und sie passen! Bis dahin haben wir nur die schlechten,...

Wir machen uns von Pokhara auf zur Bergstrecke ins Anapurna – Mustanggebiet. Mit dem Auto kommt man bis Muktinath auf 3700 m Höhe, das wird der erste Test wie höhentauglich wir und die Fahrzeuge sind.

Gleich zu Anfang besichtigen wir ein tibetisches Kloster, der kleinste Mönchanwärter ist grade mal 3 Jahre alt. Auf der ganzen Strecke sind viele sehr tibetische Dörfer und Tempel.

Das ist wildes Offroadfahren. Die ersten 80km gehen noch recht flott in 3 h. Danach sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf unter 10 km/h, wir hoppeln dahin und fühlen uns wie ein Schüttelshake. Die Landschaft ist grandios, die Dörfer wunderschön anzusehen. Leider ist das Wetter oft wolkig und es regnet gelegentlich. Wir genießen die Sonnenminuten zum Laufen. Nachtplätze zu finden ist an steilen Stücken schwierig, aber wir finden tolle Plätze und können endlich frei stehen.

Auf 3700 Metern wird die Atmung recht flach, aber es geht uns recht gut und wir laufen fast 9km um die vor allem von Indern verehrten heiligen Tempelanlage. Beim Liegen am Abend bekommen wir dann doch Herzrasen und es dauert nen Moment, bis wir ganz gut schlafen können. Ersten Höhentest bestanden, aber wir haben doch etwas Bammel vor der Nacht auf 5100m!!

Nach einer Bergwoche sind wir zurück in Pokhara. Jetzt geht’s Richtung Kathmandu, wo wir eine 4-tägige Minitreckingtour durchs Kathmandutal machen werden. 

Und dann wird’s spannend: dann geht’s zur chinesischen Botschaft und wir werden sehen, ob alles mit den Formalitäten klappt …

Lasst es euch gut gehen.

Grüße aus der Ferne

HeiDi

die zweitlängste Hängebrücke in Asien - 1,2km


Feldarbeit wie bei uns vor Generationen

die Stupa über Pokhara - ein Tag Radtour mit viel Schiebezeit

ohne Worte

Blick auf den Phewasee bei Pokhara

das  Kloster


wir nähern uns den hohen Bergen des Mustanggebiets

Abendessen

Gebetsmühlen - wir sehen unzählige am Wegesrand, in alles Größen





die Tempelanlage in Muktinath auf 3700m



da hat das Schaf auch sein Wärmepelzchen an

Schlafplatz am Bach

Wanderung zum Titisee - Sonnenzeit

und dann wieder Wolkenzeit

und bei der Abfahrt - Regenzeit


unsere Gruppe vereint beim NG Campingguesthouse in Pokhara




















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