Nepal
– Teil 1
Der
kleine Grenzübergang ist prima – alles geht flott. Hier gibt es kaum Touristen
und bei einer Farm stehen wir 2 Tage um uns wie immer zu sortieren – Geld
tauschen, Simkarte kaufen, tanken, einkaufen,… Wir sind im nepalischen
Tiefland, es ist feucht und so heiss, dass wir uns entschließen den
Nationalpark mit den Tigern auszulassen, seeehr schade.
Wir
versuchen eine Bergstrecke nach Pokhara zu fahren, die sich allerdings als so
zeitintensiv erweist, dass wir umdrehen und den Hauptweg nehmen.
In
Pokhara treffen wir nach fast 4 Wochen wieder mit den anderen zusammen. Tourigegend - alles da was man so braucht, tolle Läden, Kneipen, lecker essen,.. Wir leihen Fahrräder für ne Mountainbiketour.
Der
Unimog hat Probleme mit einem Vorgelege, das aus D. kommen muss und hängt schon
ne Weile dort fest. Mittlerweile ist es eingebaut und er fährt wieder. Unser Monster läuft, aber wir bräuchten weiterhin 2 neue Ersatzreifen. Wie es aussieht werden wir die in Lhasa bekommen - aber ganz sicher sind wir erst, wenn wir sie sehen und sie passen! Bis dahin haben wir nur die schlechten,...
Wir
machen uns von Pokhara auf zur Bergstrecke ins Anapurna – Mustanggebiet. Mit dem Auto kommt
man bis Muktinath auf 3700 m Höhe, das wird der erste Test wie höhentauglich
wir und die Fahrzeuge sind.
Gleich
zu Anfang besichtigen wir ein tibetisches Kloster, der kleinste Mönchanwärter
ist grade mal 3 Jahre alt. Auf der ganzen Strecke sind viele sehr tibetische
Dörfer und Tempel.
Das
ist wildes Offroadfahren. Die ersten 80km gehen noch recht flott in 3 h. Danach
sinkt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf unter 10 km/h, wir hoppeln dahin und
fühlen uns wie ein Schüttelshake. Die Landschaft ist grandios, die Dörfer
wunderschön anzusehen. Leider ist das Wetter oft wolkig und es regnet
gelegentlich. Wir genießen die Sonnenminuten zum Laufen. Nachtplätze zu finden
ist an steilen Stücken schwierig, aber wir finden tolle Plätze und können
endlich frei stehen.
Auf
3700 Metern wird die Atmung recht flach, aber es geht uns recht gut und wir
laufen fast 9km um die vor allem von Indern verehrten heiligen Tempelanlage.
Beim Liegen am Abend bekommen wir dann doch Herzrasen und es dauert nen Moment,
bis wir ganz gut schlafen können. Ersten Höhentest bestanden, aber wir haben
doch etwas Bammel vor der Nacht auf 5100m!!
Nach
einer Bergwoche sind wir zurück in Pokhara. Jetzt geht’s Richtung Kathmandu, wo
wir eine 4-tägige Minitreckingtour durchs Kathmandutal machen werden.
Und
dann wird’s spannend: dann geht’s zur chinesischen Botschaft und wir werden
sehen, ob alles mit den Formalitäten klappt …
Lasst
es euch gut gehen.
Grüße
aus der Ferne
HeiDi
die zweitlängste Hängebrücke in Asien - 1,2km
Feldarbeit wie bei uns vor Generationen
die Stupa über Pokhara - ein Tag Radtour mit viel Schiebezeit
ohne Worte
Blick auf den Phewasee bei Pokhara
das Kloster
wir nähern uns den hohen Bergen des Mustanggebiets
Abendessen
Gebetsmühlen - wir sehen unzählige am Wegesrand, in alles Größen
die Tempelanlage in Muktinath auf 3700m
da hat das Schaf auch sein Wärmepelzchen an
Schlafplatz am Bach
Wanderung zum Titisee - Sonnenzeit
und dann wieder Wolkenzeit
und bei der Abfahrt - Regenzeit
unsere Gruppe vereint beim NG Campingguesthouse in Pokhara




















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